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Monogamie

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Die Begriff Monogamie kommt in seiner ursprünglichen Form aus der Biologie. Dort bezeichnet die Monogamie eine Lebenslange exklusive Fortpflanzungsgemeinschaft zwischen zwei Individuen einer Art.

Die Begriffe Polyandrie (Vielmännerei), Polygynie (Vielweiberei) und Promiskuität (viele verschiedene Partner in kurzer Folge) bilden die Gegensätze zur Monogamie.

In traditioneller Hinsicht wird der Begriff Monogamie mit der Institution Ehe verbunden. Dies ist vor allem durch das Christentum bestärkt wurden. Heute ist die Monogamie aber eher losgelöst von der Rechtsform und bezeichnet grundsätzlich eine längere Beziehung mit nur einem Sexualpartner.

Dass gegen die Monogamie in einer Beziehung auch hin und wieder verstoßen wird, beweisen Ereignisse wie One-Night-Stands, Seitensprünge oder Affären. Die Tatsache, dass ungefähr jeder Zweite zwischen 25 und 55 Jahren bereits einmal fremd gegangen ist,  bestärkt die Annahme, dass eine streng genommene Monogamie doch eher selten ist.

Die Monogamie sollte vielleicht durch den Begriff temporär ergänzt werden. Denn die exklusive Zweierbeziehung bis zum Tod ist in unserer heutigen Zeit eher ein aussterbendes Modell.

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